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27.05.2026
10:30 Uhr
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Arctic hängt seinen passiv gekühlten Mini-PC unter den Schreibtisch. Mit Mobiltechnik inklusive KI-Beschleuniger liefert er hohe Performance zum stolzen Preis.

Wer eine Solaranlage auf dem Dach hat, zahlt weniger fürs Stromnetz. Snowfield Photography/IMAGO
Viel Power, wenig Platzbedarf, kein Lärm – auf diese Formel ließe sich der ideale Büro-PC reduzieren. Doch während viele Hersteller mehr oder weniger erfolgreich versuchen, dieses Anforderungsdreieck mit Mini-PCs im Quaderformat abzudecken, geht Arctic einen anderen Weg: Der Rechner verschwindet samt Kabeln unter dem Schreibtisch. Dort stört er nicht – und das Gehäuse hat plötzlich Platz, den klassische Mini-PCs nicht haben. Voraussetzung ist allerdings eine stabile Holzplatte; Pappe, Metall, Stein und Glas scheiden laut Hersteller aus.
Den zusätzlichen Platz investiert Arctic in die Kühlung: Das eigentliche Mainboard sitzt kompakt zentral in einem nur etwa 15 × 16 Zentimeter großen Bereich. Der Rest des fast 54 Zentimeter breiten Gehäuses ist ein massiver Passivkühler mit Lamellen und Heatpipes. Lüfter braucht der Senza daher nicht – und bleibt auch unter Last lautlos.
Im Inneren arbeitet aktuelle Notebooktechnik mit NPU (Neural Processing Unit, KI-Beschleuniger) und deutlich stärkerer Grafikeinheit als beim Vorgänger. Der neue Senza rechnet damit nicht nur schneller, sondern auch deutlich effizienter als die erste Generation. Der Fortschritt hat allerdings seinen Preis: 1200 Euro verlangt Arctic für den lautlosen Rechner.